Fachrichtung Sozialpädagogik

Wenn Sie...

...gerne mit Kindern, Jugendlichen oder Menschen mit Unterstützungsbedarf zusammenarbeiten,

...kreativ, musikalisch und bewegungsfreudig sind,

...sich als engagiert, offen, flexibel und empathisch einschätzen,

...und später in einer Krippe oder Kindertagesstätte, in Einrichtungen der Jugendhilfe (z.B. Wohngruppe, Tagesgruppe) oder Einrichtungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf (z.B. Werkstatt, Wohnheim) arbeiten möchten,

...dann ist eine Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum Staatlich anerkannten Erzieher für Sie eine interessante und lohnenswerte Perpektive.

Die Ausbildung ist in Vollzeitform und berufsbegleitend möglich.


Um in die Fachschule aufgenommen zu werden benötigen Sie

den Mittleren Bildungsabschluss

und entweder einen Berufsabschluss als

"Staatlich geprüfte Sozialassistentin"/ "Staatlich geprüfter Sozialassistent"

oder den Abschluss einer einschlägigen anerkannten Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer und die erfolgreiche Teilnahme an einer Feststellungsprüfung zum Nachweis einer gleichwertigen beruflichen Vorbildung. Die Zulassung zur Feststellungsprüfung setzt den Nachweis einer Berufstätigkeit und sozialpädagogische Erfahrungen voraus.
   
Hier kann u.a. angerechnet werden:

    -    erzieherische und pflegerische Familientätigkeiten
    -    ein studienqualifizierender Abschluss in der Sekundarstufe II
    -    förderliche Studienleistungen an Fachhochschulen und Hochschulen
    -    die Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres (FSJ)
    -    der Grundwehrdienst oder Zivildienst
    -    einen Auslandsaufenthalt als Au-Pair
    -    Tätigkeit als Tagespflegeperson

Bestandteil der Feststellungsprüfung ist ein Gespräch über sozialpädagogische  Erfahrungen.

Alle Bewerberinnen und Bewerber müssen einen Nachweis über die gesundheitlichen Eignung für die Ausbildung sowie ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.

Die Ausbildung beginnt nach den hessischen Sommerferien.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit die Ausbildung vollschulisch oder berufsbegleitend zu absolvieren.

Vollschulische Ausbildung
Sie besuchen zwei Jahre den theoretischen Unterricht in der Schule. Im 1. und im 2. Ausbildungsabschnitt finden jeweils mehrwöchige Praktika in unterschiedlichen sozialen Arbeitsfeldern statt. Nach bestandener theoretische Prüfung am Ende des 2. Ausbildungsabschnittes schließt sich das Berufspraktikum an. Dieses dauert in der Regel ein Jahr und verlängert sich bei Teilzeitverträgen entsprechend. Eine Verkürzung ist auf Antrag unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Berufsbegleitende Ausbildung
In diesem Fall arbeiten Sie 15 bis max. 24 Stunden pro Woche in einer sozialpädagogischen Einrichtung und werden an zwei Tagen pro Woche unterrichtet. Die schulische/theoretische Ausbildung dauert in diesem Fall drei Jahre. Daran schließt sich das Anerkennungsjahr an (ggfs. ist eine Verkürzung möglich).

Der Lehrplan für die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher gliedert die Unterrichtsinhalte in einen allgemeinbildenen Lernbereich (z.B. Englisch, Deutsch) und in einen berufsbildenden Lernbereich. Insbesondere im berufsbildenden Bereich unterrichten wir kompetenzorientiert nach dem Lernfeldkonzept, um eine möglichst enge Verzahnung von Theorie und Praxis zu gewährleisten.

 Während der Ausbildung haben Sie vielfältige Möglichkeiten, das theoretische Wissen in Ihr praktisches Handeln zu übertragen. Ob soziale Zusammenhänge, pädagogische Erklärungsmodelle, psychologische Erkenntnisse, kreative Impulse, rechtliche Grundlagen, methodisch-didaktische Konzepte - dies alles unterstützt Sie auf Ihrem Weg zur Professionalität.

Die Weiterbildung schließt mit einer Prüfung zur Staatlichen Anerkennung ab.

Sie sind nach bestandener Prüfung berechtigt, die Berufsbezeichung

"Staatlich anerkannten Erzieherin" bzw. "Staatlich anerkannter Erzieher"

zu führen.

Wichtige Erläuterungen
Bevor Sie ein Praktikum beginnen, ist vielfach ein Nachweis über einen "Erste-Hilfe-Kurs" und eine "Hygienebelehrung" des Gesundheitsamtes erforderlich. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig.

Finanzierung der Ausbildung
Eine Finanzierung ist u.a. durch das Aufstiegs-BAföG (sog. "Meister-BAfäG) oder durch das Schüler-BAföG möglich.


Ihre Ansprechpartnerin

Dr.
Henriette Schmitz

Abteilungsleiterin der Abteilung C
 

  +49 6652 91145-17
henriette.schmitz(at)konrad-zuse-schule.de

Zuständig für folgende Schulformen:
Fachschulen für Sozialwesen

  • Fachrichtung Sozialpädagogik
  • Fachrichtung Heilerziehungspflege

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