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Rehabilitandenausbildung (Reha)

Rehabilitandenausbildungen nach §66 BBiG

Die Berufsausbildung erfolgt im Dualen System. Dieser Begriff bedeutet Ausbildung in einem Betrieb der Wirtschaft oder einem überbetrieblichen Ausbildungsträger einerseits und in der Berufsschule andererseits. Der Berufsschulunterricht orientiert sich inhaltlich an den Vorgaben der jeweiligen Fachpraktikerberufe.

Die Berufsschule gliedert sich in die Grundstufe und die Fachstufen. Sie findet in Teilzeitform statt. Die Auszubildenden besuchen sie ein- bzw. zweimal wöchentlich.

Die jeweiligen Fachteams vermitteln Kenntnisse und Fertigkeiten, die sich auf den jeweiligen Ausbildungsberuf beziehen. Sie unterrichten nach einem Lehrplan, der sich an den individuellen Lernvoraussetzungen orientiert. Vielfältige Lehrmethoden unterstützen das eigenständige Lernen und die Aneignung von Fähigkeiten und Kenntnissen, die wichtig für das Bestehen der Abschlussprüfung und ein erfolgreiches Berufsleben sind.

Jugendliche, die benachteiligt sind und einen erhöhten Förderbedarf benötigen, wenden sich an den sogenannten "Reha-Berater" der Agentur für Arbeit.

Junge Menschen absolvieren eine 2 bzw. 3- jährige Fachpraktikerausbildung. Sie findet in berufsbildenden Einrichtungen und verschiedenen Kooperationsbetrieben statt.

Nachdem der Ausbildungsvertrag geschlossen wurde, besuchen die Azubis einmal oder zweimal wöchentlich die Berufsschule.

Vom Arbeiten im Büro oder in der Küche - Verpacken, Bearbeiten und Reinigen von Möbeln, Fahrzeugen oder Textilien: Je nach gewähltem Schwerpunkt gibt es interessante Tätigkeiten, die erlernt werden können, um spezifischen Aufgaben im gewählten Beruf auszuüben.

In Abstimmung mit der betrieblichen Ausbildung und den Anforderungen der Zwischen- und Abschlussprüfung wurde ein schulinterner Lehrplan für die einzelnen Ausbildungsberufe und Fächer entwickelt:

  • Berufsbezogener Unterricht (Fachrechnen, Fachtheorie mit Lernfeldern)
  • Datenverarbeitung mit der Möglichkeit des Qualifikationserwerbs "RNF-DV Zertifikat" ( „EDV-Führerschein“) und berufsspezifischer Qualifikationen
  • Allgemeinbildender Unterricht (Deutsch, Poltik, Religion)

Folgender Beruf wird an der Konrad-Zuse-Schule beschult

  • FachpraktikerIn für Holzverarbeitung

und mit einer schriftlichen und praktischen Püfung abgeschlossen. Die Ausbildung endet mit dem Bestehen der IHK-Abschlussprüfung. Viele ehemalige Azubis werden von regionalen Betrieben übernommen.

Gegenstand dieser unterschiedlichen Berufsausbildungen ist das Erlernen vielfältiger Fertigkeiten und Kenntnisse in den jeweiligen Ausbildungsschwerpunkten.

Sie umfassen:

  • Schwerpunktbezogene Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz
  • individuelle Förderplanung
  • vielfältige Lehr- und Lernbedingungen zur Vermittlung ausbildungsrelevanter Fachinhalte
  • Möglichkeit zur Teilnahme an verschiedenen Unterrichts- und Freizeitangebote
  • Kennenlernen unterschiedlicher Ausbildungsbetriebe der Region
  • Beratungsangebote, intensive Prüfungsvorbereitung
  • Zwischen- und Abschlussprüfung zur Erlangung  des Ausbildungsabschlusses
  • Bewerbungstraining und Unterstützung bei der Stellensuche

Aktuelles

Marktkorb vom 25.05.2024, Seite 7
Erfolgreiche Kooperation

Praxisanleitung für Frühpädagogische Fachkräfte

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