Kurs „Unterstützte Kommunikation“ zum 10. Mal erfolgreich an der Konrad-Zuse-Schule
Hünfeld, 22.09.2026. Ein besonderes Jubiläum feierte die Fachschule für Heilerziehungspflege der Konrad-Zuse-Schule in Hünfeld: Bereits zum zehnten Mal wurde der Zertifikatskurs Unterstützte Kommunikation (UK) für angehende Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger durchgeführt.
Zwei Klassen nahmen an der Fortbildung in der Schule teil und erhielten unter der Leitung der erfahrenen Referentin Birgit Dabringhausen eine fundierte Einführung in die Grundlagen der Unterstützten Kommunikation. Ziel der Weiterbildung ist es, Menschen mit eingeschränkter oder fehlender Lautsprache dabei zu unterstützen, ihre Bedürfnisse, Wünsche und Gedanken auszudrücken und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
Eine besondere Bereicherung war die Mitwirkung der Co-Referentin Anna Wuscher. Die ehemalige Auszubildende der Konrad-Zuse-Schule kam bereits während ihrer Ausbildung mit dem Thema Unterstützte Kommunikation in Berührung, qualifizierte sich anschließend beruflich weiter und ist heute selbst Referentin der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation. Sie gibt ihr Fachwissen nun an angehende Fachkräfte weiter und verdeutlicht damit die nachhaltige Wirkung der Ausbildung an der Schule. Ein weiterer Höhepunkt war der Beitrag von Lena Hartung, einer jungen Frau ohne Lautsprache. Mithilfe ihres „Talkers“ referierte sie über sich selbst und ihren Lebensweg. Als Fortbildnerin der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation zeigte sie eindrucksvoll, wie technische Hilfsmittel Sprachbarrieren überwinden und echte Teilhabe ermöglichen können.
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Kurses erwarben die Studierenden das Grundzertifikat Unterstützte Kommunikation. Das erworbene Wissen können sie nun direkt in ihren Praxiseinrichtungen anwenden, um Menschen mit Kommunikationsbeeinträchtigungen zu mehr Selbstbestimmung und erweiterten Ausdrucksmöglichkeiten zu verhelfen.
Die Konrad-Zuse-Schule freut sich über zehn erfolgreiche Kursdurchgänge und setzt damit weiterhin ein starkes Zeichen für Inklusion, Teilhabe und professionelle Kommunikation in der Heilerziehungspflege. Die Verbindung aus langjähriger Expertise und dem Engagement ehemaliger Absolventen macht die Ausbildung besonders lebendig und zukunftsorientiert.







