Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

NEWS UND TERMINE

DER KONRAD-ZUSE-SCHULE

Erasmus+-Projekt: Gemeinsam Demokratie erleben – Fünf Tage in Brüssel

  • Erstellt von Christina Schlender-Blackert

Hünfeld/Brüssel, November 2025. Die Oberstufe der praxisintegrierten vergüteten Ausbildung der Fachschule für Sozialpädagogik (PivA) erlebte eine spannende Erasmus+-Mobilität in Brüssel. Gemeinsam mit einer österreichischen Partnerschule erkundeten die Studierenden europäische Institutionen, arbeiteten kreativ zum Thema Demokratie und entdeckten die kulturelle Vielfalt der Hauptstadt Europas.

Die Oberstufe der praxisintegrierten vergüteten Ausbildung (3FsSPb) der Fachschule nahm an einer fünftägigen Erasmus+-Gruppenmobilität in Brüssel teil. Diese Mobilität war in besonderer Weise geprägt durch die Zusammenarbeit zweier europäischer Schulen: Unsere Studierenden kooperierten mit Klassensprechern der Handelsschule Telfs aus Österreich.

Nach einer Kennenlernphase besuchte die Gesamtgruppe das Europäische Parlament sowie das Parlamentarium. Im Europäischen Parlament erhielten wir eine aufschlussreiche Führung, bei der die Abläufe einer Plenarsitzung und die Aufgaben der Europäischen Union anschaulich erklärt wurden. Das Parlamentarium – ein interaktives Museum – vertiefte den Besuch des Parlaments durch weitere interessante Informationen zur Geschichte, den Institutionen und den Entscheidungsprozessen der Europäischen Union. Am zweiten Tag erkundeten die Teilnehmenden bei einer Stadtführung Brüssel und gewannen Einblicke in die Geschichte und Kultur der Stadt.

In gemischten Kleingruppen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler beider Schulen zum Thema „Was bedeutet Demokratie für mich?“. Die Ergebnisse waren kreativ und vielfältig: Comics, Erklärvideos, Gedichte und Kurzfilme verdeutlichten auf unterschiedliche Weise das Demokratieverständnis der Teilnehmenden. Die Zusammenarbeit verlief sehr gut und förderte nicht nur den Austausch über Demokratie, sondern auch über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede – und stärkte so das europäische Gemeinschaftsgefühl.

Brüssel selbst beeindruckte mit seinem französischen Flair und berühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Grand Place, dem „Manneken Pis“ und dem Königspalast. Vor letzterem erlebte die Gruppe einen Botschaftsbesuch, der von einer feierlichen Zeremonie der königlichen Garde begleitet wurde. Die Teilnehmenden waren erstaunt über die kulturelle Vielfalt der Stadt, nahmen aber auch die deutlichen sozialen Unterschiede zwischen wohlhabenden und ärmeren Bevölkerungsgruppen wahr.

Natürlich durften auch kulinarische Highlights nicht fehlen: Belgische Waffeln und die berühmten Pommes, die an zahlreichen Ständen angeboten wurden, rundeten das Erlebnis ab und vermittelten echtes belgisches Flair.

Fazit:
Es war das erste Mal, dass wir eine Gruppenmobilität durchgeführt haben – und nach den Rückmeldungen der Teilnehmenden über den Feedbackbogen können wir sagen: Die Reise war bereichernd, hat uns viele neue Erfahrungen ermöglicht und unseren Horizont erweitert. Es gibt an einigen Stellen noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber die Beziehungen zwischen den beiden Schulen haben Wurzeln geschlagen. Wir freuen uns darauf, im nächsten Jahr erneut eine Erasmus+-Mobilität mit einer Gruppe zu realisieren.

Die Hünfelder Studierenden der 3FsSPb gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus Österreich vor dem Europäischen Parlament. Foto: Christina Schlender-Blackert