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News & Termine

Zum ersten Mal Absolventen der Ausbildungsform PivA verabschiedet

  • Erstellt von Michael Kühlthau
  • Aktuelles, Osthessen News, Osthessen-Zeitung

Hünfeld, 05.07.2023. „Das ist für mich ein ganz besonderer Abschlussjahrgang“, betont Abteilungsleiterin Patricia Gerk anlässlich der Verabschiedungsfeier der Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialwesen im Hünfelder Kolpinghaus. Nach drei Jahren Ausbildungszeit wurde neben der vollschulischen Ausbildungsform nun auch die „Praxisintegrierte vergütete Ausbildung“ (PivA) in die Berufspraxis entlassen.

Fotos: Dirk Jonas

Nach Grußworten der Stadtverordneten der Stadt Hünfeld, Martina Sauerbier, und der Schulleiterin der Konrad-Zuse-Schule, Susanne Diegelmann, stimmte Abteilungsleiterin Patricia Gerk die versammelten Absolventinnen und Absolventen auf den besonderen Tag ein, an dem sie ihren berufstheoretischen Teil ihrer Ausbildung auf dem Weg zur Staatlichen Anerkennung als Erzieher/-in oder Heilerziehungspfleger/-in erfolgreich abgeschlossen haben.
Dazu wählte Patricia Gerk den Impuls „Hundert Sprachen hat das Kind“ des italienischen Pädagogen Loris Malaguzzi (1920-1994) aus. Malaguzzi, der untrennbar mit der Reggiopädagogik verbunden sei, habe den persönlichen Dialog in das Zentrum der gemeinsamen Interaktion zwischen Menschen gestellt. Diese sei Grundlage für jegliches menschliche Wachsen und eine unerschöpfliche Quelle für das gemeinsame Empfinden unserer Wirklichkeit.
Ausgestattet mit einer Fülle an theoretischen Modellen, die den pädagogischen Alltag erklärten und Möglichkeiten professionellen Handelns gäben, komme es jetzt darauf an, diese in der Praxis zu erproben, in der es viel Raum zum Erproben der beruflichen Kompetenzen und zur Entwicklung individueller Strategien zur Bewältigung des sozialpädagogischen und heilerziehungspflegerischen Alltags gebe. „In einem geschützten Rahmen werden Sie zunehmend mehr Verantwortung übernehmen“, ermutigte Patricia Gerk die künftigen pädagogischen Fachkräfte und wünschte ihnen viele wertvolle Erfahrungen und einen guten Start in das Berufsleben.

In seiner Festrede führte Christian Münzenberg, Fachdienstleiter des Kinder- und Jugendamtes des Landkreises Fulda, anschließend aus, dass der Arbeitsmarkt denkbar günstig sei und dass man sozialpädagogische Fachkräfte brauche. Nicht nur in Kindertageseinrichtungen, sondern ebenso in der Jugendhilfe und in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen sei der Bedarf hoch. Gerade auch im Landkreis Fulda bestehe Bedarf in vielfältigen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. Hier böten die Einrichtungen die Möglichkeit für ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher, an der Gestaltung moderner Konzepte mitzuwirken.

Mit Schulleiterin Susanne Diegelmann und den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern nahm Abteilungsleiterin Patricia Gerk anschließend die Ehrung der Klassen- und Schulformbesten vor: Die Klassen- und Schulformbeste der Fachrichtung Heilerziehungspflege ist Annalena Michel (4FsH), die Klassenbesten in der Fachrichtung Sozialpädagogik sind Sarah Jost (4FsSa), Kyara Meissl und Emma Schmitt (beide 4FsSb) sowie Lisa Goldbach (4FsSc). Schulformbeste in der Fachrichtung Sozialpädagogik sind Sarah Jost und Lisa Goldbach.

In der besonderen Ausbildungsform PivA (Fachrichtung Sozialpädagogik) sind Klassen- und zugleich Schulformbeste aus der 6FsSPa Nicole Böttcher und Tabea Lapp und aus der 6FsSPb Jasmin Anette Möller und Leonie Balzer.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Tobias Kolbe (Berufspraktikant), Raphaela Mai (Q2c), Maria Mawick (2FsH), Laura Mehler (2FsH), Kilian Vogel (Q2c), Beatris Prodan (Q2b) sowie Yannik Stroh (11FSb) und unter Leitung von Matthias Jehn und Beatrix Hoyer-Sailer.

Abteilungsleiterin Patricia Gerk (links) mit den Klassen- bzw. Schulformbesten Annalena Michel (4FsH), Sarah Jost (4FsSa), Kyara Meissl, Emma Schmitt (beide 4FsSb), Lisa Goldbach (4FsSc), Nicole Böttcher und Tabea Lapp (beide 6FsSPa), Jasmin Anette Möller und Leonie Balzer (beide 6FsSPb). Foto: Dirk Jonas