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France Mobil macht Halt an Konrad-Zuse-Schule

Von Michael Kühlthau | | Aktuelles

Hünfeld, 16.02.2022. Eine willkommene Abwechslung im Französischunterricht erlebten die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums an der Konrad-Zuse-Schule. Auf Initiative und Einladung ihrer Kursleiterin Aline Schröder besuchten zwei von insgesamt zwölf Lektorinnen und Lektoren in Deutschland den Französisch-Grundkurs in Hünfeld.

Mathéo Chirat und Ludivine Aubras brachten auf spielerische Art und Weise und durch innovative Methoden den Klassen E2a und Q2a in je einer Workshopstunde Französisch und Frankreich näher, wobei die gesamte Veranstaltung in französischer Sprache durchgeführt wurde. Nach einer Vorstellungsrunde mithilfe von Musik und einem Schaumwürfel lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich spielerisch auf Französisch vorzustellen und stellten sich danach in zwei Mannschaften einem „Wortschatz-Wettkampf“ mit Tanz und französischer Musik.

Zwölf französische Lektorinnen und Lektoren sind während des Schuljahres in ganz Deutschland unterwegs. An allgemeinbildenden und beruflichen Schulen begeistern sie während einer Schulstunde Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen durch innovative Methoden von der französischen Sprache und frankophonen Kultur und machen ihnen Lust auf eine internationale Mobilitätserfahrung.

France Mobil wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) in Kooperation mit der Französischen Botschaft bzw. Institut francais Deutschland angeboten und vom Deutsch-Französischen Institut Erlangen sowie dem Ernst Klett Verlag unterstützt.

Das Jugendwerk ermöglicht seitdem jedes Jahr Treffen zwischen Jugendlichen beider Völker. Seit seiner Gründung hat das DFJW rund acht Millionen jungen Deutschen und Franzosen die Teilnahme an etwa 300.000 Austauschprogrammen ermöglicht. Damit trägt das France Mobil im Bereich Bildung zur aktiven Umsetzung des deutsch-französischen Partnerschaftsvertrages (Elysee-Vertrag), der mit Erziehungs- und Bildungsfragen eine von drei Kernvereinbarungen verfolgt. Eine konkrete Maßnahme dieses Vertrages war die Schaffung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) im Juli 1963, das im nächsten Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiern wird.

Schulleiterin Susanne Diegelmann und Abteilungsleiterin Petra Stephanblome würdigten die beiden Lektoren für ihre Arbeit und für die Durchführung des Workshops und überreichten ein Präsent. Kursleiterin Aline Schröder zeigte sich zufrieden, dass die Schüler Selbstvertrauen in ihre sprachlichen Fähigkeiten erlangten und die Veranstaltung trotz der pandemischen Einschränkungen zustande kam und auf so authentische Weise in Präsenz durchgeführt werden konnte.

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France Mobil macht Halt an Konrad-Zuse-Schule - Fotos: Dirk Jonas