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10 Zuse-Schülerinnen gewinnen beim 68. Europäischen Wettbewerb

Von Claudia Herz | | Aktuelles | Osthessen News

Hünfeld, 29.06.2021. Der diesjährige 68. Europäische Wettbewerb stand unter dem Motto „Digital EU - and you?“. Hier konnten die Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums in Hünfeld ihren Blickwinkel auf die digitale Welt zeigen. Der Kunstkurs der Jahrgangsstufe 12 nahm unter der Leitung von Claudia Herz am Wettbewerb teil, in dem es insgesamt 10 Preisträgerinnen gab.

Unter den Gewinnerinnen waren Mayar Mohamad und Angelina Ofenstein mit dem Landespreis 1 sowie Alica Kollmann und Laura Maier mit dem Landepreis 2. Mit einer Anerkennungsurkunde wurden Alina Zinkland, Nele Walter, Karina Osman, Nadya Kirsch, Maria Ivanov und Muriel Czynski geehrt.

Susanne Diegelmann, Schulleiterin der Konrad-Zuse-Schule, eröffnete die im Innenhof stattfindende Preisverleihung. Claudia Herz berichtete zunächst über Ausschnitte des Unterrichts, in dem auch Zuse als Künstler und Erfinder des Rechners eine Rolle spielte, der viele Ölgemälde im futuristischen Stil entwarf. Konrad Zuses Kunstwerke konnten sich die Schülerinnen trotz Pandemie in diesem Schuljahr im Zuse-Museum der Stadt Hünfeld anschauen. Weiterhin setzte sich ein Teil der Schülerinnen und ein Schüler mit der Kunst mit neuen Medien auseinander und erprobte sich bereits im Vorfeld des Wettbewerbs im Entwurf digitaler Kunstwerke. Stephan Büttner – als Vorsitzender der Europa-Union Fulda-Hünfeld – machte noch einmal auf die Bedeutung des Europäischen Wettbewerbs als einer der ältesten Schülerwettbewerbe Europas aufmerksam.

Fotos: Claudia Herz

Fünf Preisträgerinnen reichten dieses Jahr Arbeiten zum Thema „Ökobilanz eines Klicks“ und die anderen fünf Preisträgerinnen Werke zum Thema „smart city – smart village“ ein. Nach einer kurzen inhaltlichen Einführung zu den Themen stellten alle Schülerinnen ihre Werke vor. Angelina Ofensteins Werk mit dem Titel „IN TIME – Ist Digitalisierung wirklich unser Feind?“ lässt durch einen eingebauten Spiegel den Betrachter selbst Teil des Kunstwerkes werden. Mayar Mohamad, Nele Walter sowie Muriel Czynski machen mit ihren Werken auf den verheerenden Klimawandel aufmerksam. Karina Osman und Nadja Kirsch zeigen die Tendenz, Digitalisierung als neue Religion zu betrachten, in der Technik das „ewige“ Leben lenkt. Interessant ist auch „Der Blick in die Zukunft“ von Alina Zinkand, die ein Objekt kreierte, in der die neue EU-Verkehrskommissarin Adina Valean als Wahrsagerin in eine Glaskugel schaut, in der alle Pkws, Lieferwagen und Busse emissionsfrei sind und sich neue umweltfreundliche Transportmittel durchgesetzt haben. Die mit dem i-Pad gezeichneten digitalen Werke von Alica Kollmann, Laura Maier sowie Maria Ivanov zeigen Visionen von Orten der Zukunft wie beispielsweise einer futuristisch gestalteten Stadt mit vielen LED-Lichtern und einer Schwebebahn.

Zum Abschluss der Veranstaltung überreichten Stephan Büttner und Susanne Diegelmann die Urkunden, Gutscheine sowie die beliebten "Gaalbern-Beutel" der Stadt Hünfeld. Herr Büttner bedankte sich für die Teilnahme am Europäischen Wettbewerb, gerade in Zeiten der Pandemie, in der dies keine Selbstverständlichkeit sei.

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10 Zuse-Schülerinnen gewinnen beim 68. Europäischen Wettbewerb - Foto: Claudia Herz