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Geld ist, was gilt

Von Ronald Semsch | | Aktuelles

Hünfeld/Frankfurt a. M., 12.12.2019. Geld ist rund und aus Metall oder rechteckig und aus Papier – oder etwa nicht?

Fotos: Ronald Semsch

Fachoberschülerinnen und Fachoberschüler der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld erlebten im Rahmen des berufsbezogenen Unterrichts, in welch vielfältigen Erscheinungsformen Geld auftreten kann. Sei es als Stein, als Schnecke oder jenseits aller Materialität als Buchgeld, das nur auf Konten existiert.Das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt zeigt das Thema Geld aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Seit es Geld gibt, wird es auch gefälscht. Wir machten eine Reise durch die Geschichte des Geldfälschens und erfuhren mehr über die Methoden der Fälscher und wie man sich selbst davor schützen kann.

Nur stabiles Geld ist gutes Geld - Inflation und Deflation

Ein stabiler Geldwert ist von großer wirtschaftlicher und politischer Bedeutung. Historische Beispiele über die Gefahren von Inflation und Deflation wurden uns im „Inflationsraum“ anschaulich vor Augen geführt. Geldwertstabilität – ein Thema mit Lehrplanbezug der Fachoberschule Wirtschaft – wurde somit erfahrbar und begreifbar, z. B. mit Blick auf die Inflationszeit in Deutschland Anfang der 1920er Jahre.

Am Ende unserer Führung stellte sich uns noch folgende Frage: „Wer war eigentlich Krösus, wo lebte er und war er tatsächlich so reich? Und was hat Krösus nun mit den Griechen und der griechischen Geschichte zu tun?“ Tja, Krösus war der letzte König der Lyder und Lydien lag in Kleinasien. Und so endete unser Tag im Geldmuseum. Das Feedback aller Beteiligten war so positiv, dass wir diese Studienfahrt bestimmt im nächsten Schuljahr wiederholen werden. 

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Geld ist, was gilt - Foto Ronald Semsch